AGB (B2B)
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Allgemeines
Stand der AGB: 01.05.2026Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB") finden Anwendung auf Bestellungen, Verkäufe und Lieferungen von Produkten („Produkte"), die von der Schaufler GmbH („Anbieter") in den Webshop („Webshop") über die Webseiten eisenfachmarkt.at bzw. schaufler-metalle.at angeboten und vertrieben werden.
Der Kunde unterwirft sich bei Bestellung ausdrücklich diesen AGB. Die Anerkennung von allgemeinen Geschäfts- oder Einkaufsbedingungen, oder gleichwertigen kundenseitigen Regularien, wird von Seiten des Anbieters ausdrücklich abgelehnt.
Vertragssprache ist Deutsch
2. Geltungsbereich
Diese AGB sind anwendbar, wenn es sich bei dem Käufer um ein Unternehmen handelt und NICHT um einen Verbraucher im Sinne des § 1 KSchG. Der Käufer wird im Folgenden kurz „Firmenkunde" genannt.
3. Änderungen der AGB
Dem Anbieter bleibt die Änderung dieser AGB vorbehalten. Für den Verkauf von Produkten gelten die zum Zeitpunkt des Kaufabschlusses jeweils geltenden AGB.
4. Kundenkonto
Zur Bestellung von Produkten muss der Firmenkunde im Webshop ein Kundenkonto anlegen. Die Erstellung des Kundenkontos erfordert die Angabe gewisser Informationen durch den Firmenkunden, inklusive der UID. Eine Bestellung als Unternehmen ist ohne Kundenkonto NICHT möglich!
Eine sofortige Bestellung nach Registrierung ist nicht möglich. Ein neues Kundenkonto für Firmenkunden wird erst nach Prüfung der Angaben zur Bestellung freigegeben.
Der Firmenkunde verpflichtet sich außerdem, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor Zugriff durch unbefugte Dritte zu schützen und weiter, die Sperre seines Kundenkontos zu veranlassen, wenn der Verdacht besteht, dass ein Zugriff durch unbefugte Dritte möglich ist. Der Firmenkunde erklärt sich für Bestellungen über sein Kundenkonto für verantwortlich und haftbar.
Die Registrierung kann ausschließlich von österreichischen Unternehmen durchgeführt werden. Auch ist das ausschließliche Liefergebiet auf Österreich beschränkt. Werden Lieferungen außerhalb Österreichs benötigt bzw. ist der Firmenkunde nicht in Österreich ansässig, so können Sie den Anbieter bezüglich einer individuellen Anfrage kontaktieren. Entweder via Email (eisenfachmarkt@schaufler-metalle.at) oder telefonisch (+43 7412 / 524 85 – 600).
5. Bestellung, Bestellbestätigung, Versandbestätigung
Der Bestellvorgang erfolgt in folgenden Schritten:
- Anmeldung mit dem Kundenkonto
- Auswahl der gewünschten Ware
- Einlegen der Ware in den Warenkorb
- Auswahl der Liefermethode
- Anzeige der Gesamtkosten, inkl. Ausweis der Kosten für Verpackung und Versand
- Auswahl der Zahlungsmethode
- Eingabe der persönlichen Daten
- nochmalige Prüfung und ggf. Berichtigung der Bestellung
- verbindliches Absenden der Bestellung durch Klick auf „zahlungspflichtig bestellen"
- Durchführung der Zahlung, sofern Kauf auf Rechnung nicht ermöglicht wird.
Die im Webshop abgebildeten Produkte und Preisangaben stellen eine Einladung an den Firmenkunden dar, ein verbindliches Angebot über den Erwerb der Produkte an den Anbieter zu richten („Bestellung"). Durch Betätigen des Buttons mit dem Text „zahlungspflichtig bestellen", oder einer sonstigen gleichwertigen Formulierung durch den Firmenkunden wird die verbindliche Bestellung an den Anbieter übermittelt.
Der Anbieter wird dem Firmenkunden an die von ihm angegebene E-Mail-Adresse unverzüglich eine Bestätigung senden, dass die Bestellung beim Anbieter eingelangt ist („Bestellbestätigung"). Diese Bestellbestätigung stellt nicht die Annahme der Bestellung des Firmenkunden dar, sondern bestätigt bloß das Einlangen der Bestellung beim Anbieter.
Die Annahme erfolgt durch:
- Übermittlung einer Auftragsbestätigung per E-Mail, wobei der Zeitpunkt des Zugangs der Auftragsbestätigung beim Firmenkunden maßgeblich ist.
- Versand der bestellten Ware an den Firmenkunden, wobei eine übermittelte Versandbestätigung als Auftragsbestätigung zu verstehen ist. Wird keine separate Versandbestätigung an den Firmenkunden geschickt, ist der Zugang der Ware beim Firmenkunden maßgeblich.
Der Anbieter verpflichtet sich durch eine etwaige Vorauszahlung durch den Firmenkunden ausdrücklich NICHT zur Annahme des Kaufangebots seitens des Firmenkunden!
Sollte eine Annahme aus Sicht des Anbieters unmöglich werden, z.B. durch einen kurzfristigen Lieferengpass durch Sublieferanten, so tritt der Anbieter mit dem Firmenkunden in Kontakt, um gemeinsam die Bestellung anzupassen, mögliche Konditionsänderungen, z.B. bezüglich einer Verlängerung der Lieferzeit festzulegen, oder, wenn vom Firmenkunden präferiert, die Rückabwicklung der Bestellung und der hierfür möglicherweise bereits getätigten Vorauszahlung zu vereinbaren. Sollte keine Einigung gefunden werden können, so behält sich der Anbieter das Recht vor, die Vertragsannahme abzulehnen.
Der Firmenkunde hat sicherzustellen, dass sämtliche von ihm im Rahmen einer Bestellung angegebenen Informationen, insbesondere die für den Versand notwendigen Daten, zutreffend, richtig und aktuell sind. Der Firmenkunde hat dem Anbieter Änderungen dieser Informationen unverzüglich bekannt zu geben.
Der Anbieter übermittelt dem Firmenkunden nach erfolgter Durchführung aller (Teil-)Lieferungen eine elektronische Rechnung. Der Firmenkunde stimmt zu, eine elektronische Rechnung zu erhalten.
Eine Übertragung der Rechte aus einem zustande gekommenen Liefervertrag an Dritte ist ohne die schriftliche Genehmigung durch den Anbieter unwirksam.
6. Produktbeschaffenheit, Gewichte und Toleranzen
Abbildungen und Zeichnungen der Produkte gelten nur als Annäherungswerte bzw. Symbolbilder, sofern diese beim Produkt nicht ausdrücklich als Fixwert angegeben wurden. Geringfügige und sachlich gerechtfertigte Änderungen nimmt der Firmenkunde in Kauf.
Aufgrund der Beschaffenheit und Zusammensetzung einiger Produkte, ist eine Einhaltung bzw. Vorausbestimmung mancher Produktmerkmale nicht zu hundert Prozent möglich. Der Anbieter ist gegenüber dem Firmenkunden berechtigt, auf Basis der nachfolgenden, marktüblichen Toleranzwerte Bestellungen abzuwickeln. In jedem Fall sind diese Abweichungen dem Firmenkunden zumutbar, insbesondere weil sie geringfügig und sachlich gerechtfertigt sind.
Eine Geringfügigkeit ergibt sich aus dem Umstand, dass sie innerhalb dem nachfolgend vorgegebenen Toleranzspielraum liegen.
Eine sachliche Rechtfertigung aufgrund der faktischen Unmöglichkeit einer Spezifizierung von Abmessung/Abwägung und stofflicher Eigenschaften durch unterschiedliche unkontrollierbare Umstände (zB Temperatur).
- Gewichte: als Händler sind wir auf die Angaben unserer Vorlieferanten angewiesen. Entsprechend müssen wir die 2,5 % Toleranz gegenüber einem theoretischen Gewicht (Handelsgewicht) weitergeben.
- Toleranzen für Zuschnitte:
- Blech-/Palettenware: Längen- und Breitentoleranz +/- 3 mm
- Formstahl: +/- 2 mm
- Güte und Maße bestimmen sich aufgrund der bei Vertragsschluss geltenden DIN/EN-Normen bzw. Werkstoffblättern. Bezugnahmen darauf sind keine Zusicherungen oder Garantien und bilden NICHT die Grundlage für die Gewährleistung.
7. Zahlungsmodalitäten
Alle angegebenen Preise verstehen sich in Euro exklusive Umsatzsteuer und exklusive Verpackungs- und Versandkosten, sofern nicht abweichend angegeben. Die Verpackungs- und Versandkosten werden dem Firmenkunden vor Abgabe der Bestellung errechnet und angezeigt.
Die Bezahlung im Webshop kann über die folgenden Zahlungsarten erfolgen: Kreditkarte, Sofortüberweisung, PayPal. Eine Zahlung auf Rechnung ist nur bei länger andauernder Geschäftsbeziehung möglich und wird gegebenenfalls gesondert freigeschalten.
Die Versandkosten sind bestellungsabhängig und werden vom Anbieter vor der Bestellung sowie in der Bestellbestätigung separat ausgewiesen.
8. Abholung/Lieferung/Versand
Der Firmenkunde hat die Möglichkeit einige Produkte selbst abzuholen. Entscheidet sich der Firmenkunde für die Selbstabholung der Produkte, so informiert der Anbieter den Firmenkunden per E-Mail oder Telefon darüber, dass die bestellte Ware zur Abholung bereitsteht. Nach Erhalt dieser Information kann der Firmenkunde die Produkte nach Absprache mit dem Anbieter an dessen Sitz abholen. Bei Selbstabholung fallen keine Versandkosten an.
Eine Selbstabholung ist nicht bei allen Waren möglich. Dies wird dem Firmenkunden vor Bestellung angezeigt. Für die Waren, die nicht für die Selbstabholung geeignet sind, können weiter Lieferkosten anfallen. Diese „Rest"-Lieferkosten werden dem Firmenkunden – ebenfalls vor Bestellung – kenntlich gemacht.
Die vom Anbieter genannten Zeiträume zu Lieferung/Verfügbarkeit richten sich nach den Angaben des beauftragten Versanddienstleisters bzw. des Sublieferanten (bei Direktlieferung) und sind als Richtwerte zu verstehen und damit unverbindlich.
Die Dauer für die Lieferung der Produkte an den Firmenkunden beträgt, sofern bei den jeweiligen Produkten kein anderer Liefertermin angegeben ist, höchstens 30 Tage ab Vertragsschluss.
Ist die Nichteinhaltung des Zustellungstermins auf höhere Gewalt, auf Arbeitskämpfe oder sonstige Ereignisse, die außerhalb des Einflussbereiches des Anbieters liegen, zurückzuführen, so verlängert sich der Liefertermin jedenfalls angemessen für die Dauer des Hindernisses. Der Anbieter wird dem Firmenkunden den Beginn und das Ende derartiger Umstände ehestmöglich mitteilen, ohne dass der Firmenkunde aus der Unterlassung der Mitteilung Ansprüche ableiten kann.
Gerät der Firmenkunde mit der Annahme der Produkte in Verzug, so kommt es zum Beginn des Laufs der Gewährleistungsfrist für die Leistung des Anbieters.
Aufgrund der möglichen Produktvielfalt in Bestellungen können Teillieferung zur Anwendung kommen.
9. Eigentumsvorbehalt
Der Anbieter behält sich das Eigentum an den Produkten bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises und der Nebenkosten (insbesondere Verpackungs- und Versandkosten) durch den Firmenkunden vor.
10. Verzug des Anbieters
Gerät der Anbieter mit seiner Leistung in Verzug, hat der Firmenkunde den Anbieter zunächst aufzufordern, die Leistung innerhalb einer angemessenen Nachfrist von zwei Wochen zu erbringen. Leistet der Anbieter nicht innerhalb dieser Frist, so kann der Firmenkunde vom Vertrag zurücktreten oder weiterhin Erfüllung verlangen.
11. Gewährleistung
Gewährleistungsansprüche verjähren sechs Monate nach Übergabe.
Der Firmenkunde hat die Ware unverzüglich nach Übernahme bzw. Eintreffen am Lieferort zu prüfen. Bei der Prüfung festgestellte Mängel sind unverzüglich, jedoch spätestens 7 Tage nach Übernahme/Eintreffen schriftlich und unter Beschreibung des Mangels zu rügen. Bei Unterlassung dahingehender Anzeigen gilt § 377 UGB und die Produkte gelten als genehmigt und abgenommen, wodurch eine Geltendmachung von Gewährleistungs- bzw. Schadenersatzansprüchen, sowie das Recht auf Irrtumsanfechtung aufgrund von Mängeln ausgeschlossen ist.
Bei rechtzeitiger und gerechtfertigter Mängel-Anzeige leistet der Anbieter dem Firmenkunden, gemäß der Wahl des Anbieters und gegen Rückstellung der bemängelten Produkte Gutschrift oder kostenlosen Ersatz. Das Recht auf Vertragsauflösung ist ausgeschlossen. Die Möglichkeit des besonderen Rückgriffs gem. § 933b ABGB nach Ablauf der Gewährleistungsfrist ist ausgeschlossen, ebenso wie die Vermutungsregelung des § 924 ABGB.
12. Haftung und Schadenersatz
Soweit als gesetzlich zulässig, haftet der Anbieter nur für vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten seinerseits und nur für Schäden, die direkt am Produkt selbst entstanden sind. Schadenersatzansprüche, insbesondere anstatt von Gewährleistungsansprüchen geltend gemachte, verjähren binnen sechs Monaten ab Kenntnis des Kunden von Schaden und Schädiger. Der Ersatz von Schäden, die nicht direkt am Produkt selbst entstanden sind, ist ausgeschlossen. Ebenso ist der Ersatz von Mangelfolgeschäden – es sei denn, dass sie vom Anbieter vorsätzlich oder grob fahrlässig zugefügt wurden – und Vermögensschäden ausgeschlossen. Die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässig verursachte Schäden, ausgenommen Personenschäden und vertragliche Hauptleistungspflichten, ist ebenso ausgeschlossen wie die Haftung für reine Vermögensschäden, Gewinnentgang, Schäden Dritter, mittelbare Schäden und Mangelfolgeschäden. Haftungsbeschränkende oder -ausschließende Bestimmungen dieses Punkts gelten nicht, sofern und soweit seitens des Anbieters grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorliegt.
Der Anbieter haftet nicht für Werbeaussagen seiner Lieferanten oder der Hersteller.
13. Allgemeine Bestimmungen
Sofern nicht ohnedies, aufgrund der Ausrichtung dieses Webshops auf Österreich, österreichisches Recht zur Anwendung gelangt, gilt ausschließlich die Anwendbarkeit österreichischen Rechts unter Ausschluss des UN-Kaufrechts als vereinbart.
Der Firmenkunde darf Forderungen gegen Ansprüche des Anbieters nur aufrechnen, wenn die Forderungen in einem rechtlichen Zusammenhang mit den Ansprüchen stehen, anerkannt wurden oder gerichtlich festgestellt sind.
Der Firmenkunde ist verpflichtet, dem Anbieter Änderungen seiner Anschrift bekannt zu geben. Gibt der Firmenkunde eine Änderung der Anschrift nicht bekannt, so gilt ihm eine an die zuletzt bekanntgegebene Anschrift versendete Erklärung des Anbieters dennoch als zugegangen.
Der Betrieb des Webshops erfolgt bis auf Widerruf. Der Anbieter ist berechtigt, die Möglichkeit die Nutzung jederzeit generell einzustellen oder einzuschränken. Die Verpflichtung zur Erfüllung bestehender Verträge bleibt davon unberührt.
Änderungen, Ergänzungen und Nebenabreden zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt insbesondere auch für die Vereinbarung, von diesem Formerfordernis abzugehen.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt das die Geltung der übrigen Bestimmungen dieser AGB sowie des Vertragsabschlusses nicht. Die unwirksame oder unzulässige Bestimmung ist im Sinne der geltungserhaltenden Reduktion durch eine solche, die ihr dem Sinn und wirtschaftlichen Zweck nach am nächsten kommt, zu ersetzen. Diese Regelung gilt sinngemäß auch für allfällige Regelungslücken.
Im Fall von Widersprüchen zwischen diesen AGB und abweichenden schriftlichen Vereinbarungen zwischen den Vertragsparteien, gehen die Bestimmungen der abweichenden Vereinbarungen vor.